Rokop Security

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> BSI warnt vor Virenschutzsoftware von Kaspersky
wotan
Beitrag 30.04.2022, 20:56
Beitrag #21



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Dr. Web und Kaspersky ab in die Verbannung!
Und was ist mit McAfee und Norton oder Qihoo und Baidu?
Glaubt jemand, die stünden nicht unter US Überwachung oder chinesischer Kontrolle und Einflussnahme?


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Domino
Beitrag 05.08.2022, 10:53
Beitrag #22



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Aua.
https://www.tagesschau.de/investigativ/br-r...nungen-101.html

Ich lasse das mal unkommentiert.
whistling.gif


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Udo44
Beitrag 05.08.2022, 13:18
Beitrag #23



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Was sagt uns das jetzt, ich bin nun genauso schlau wie vorher.................


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wotan
Beitrag 05.08.2022, 15:47
Beitrag #24



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ZITAT(Udo44 @ 05.08.2022, 14:18) *
Was sagt uns das jetzt, ich bin nun genauso schlau wie vorher.................

Was soll das schon sagen?
Tu das, was du für richtig hälst! Wenn dir Kaspersky gefällt, du aber die Warnungen vor russischen Software ernst nimmst, dann lass es, ansonsten nimm doch Kaspersky. Ist eine sehr gute Wahl, was das Programm an sich angeht.
Ich habe mich nicht dafür entschieden, aber das soll jeder so handeln, wie er meint.
Einen Tipp kann man da nicht geben.

Der Beitrag wurde von wotan bearbeitet: 05.08.2022, 15:48


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Schulte
Beitrag 05.08.2022, 16:03
Beitrag #25



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Du mußt Dir Dein eigenes Bild machen.

Ich greife mal einen Aspekt der Geschichte auf:
Kaspersky ist gegen die Warnung des BSI mit einem Antrag auf Unterlassung per einstweiliger Verfügung vorgegangen. Begründung: die Warnung sei rein politisch motiviert, technische Gründe dazu gebe es nicht.
Die Verfügung wurde abgelehnt, auch die Berufung scheiterte. Das Berufungsgericht konnte keine politische Motivation erkennen.

Wenn man sich nun die Recherche anschaut, kann man (wie die Journalisten) zum Schluss kommen, dass zunächst das Ergebnis (die Warnung) feststand, danach hat man nach "Gründen" dafür gesucht. Auch kommt erstmals der (politische) Einfluss des BMI zur Sprache, der vom BSI nie eingeräumt wurde.

Zu welchem Schluss wäre das Berufungsgericht gekommen, wenn es Zugriff auf diese Dokumente gehabt hätte? Hat das BSI das Gericht getäuscht, indem diese Interna verschwiegen wurden?

Von der Warnung kann man halten was man will, ob gerechtfertigt oder nicht. Aber sie sollte auf einem nachvollziehbaren und rechtlich einwandfreiem Sockel stehen.

EDIT: Hi wotan
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eXer
Beitrag 07.08.2022, 02:05
Beitrag #26



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ZITAT
»Das BSI weiß die Zusammenarbeit und die hochwertigen Analysen von Kaspersky zu schätzen«, so die Behörde damals. »Kaspersky Lab hat sich in verschiedenen Fällen als verlässlicher und kompetenter Partner erwiesen.« Es gebe auch keinen Anlass zu vermuten, dass Kaspersky russische Cyberaktivitäten bewusst ignorieren würde. Eine Reihe wichtiger russischer Cyberspionagekampagnen habe das Unternehmen vielmehr als Erstes veröffentlicht und detailliert beschrieben.


Beschämend und peinlich vonseiten des BSI


Die Drecksäcke montieren zum Wendehals und das war schon Jahre so.
Da kannst nur noch Strahl Kotzen. Die waren Ratten, outen sich.


Der Beitrag wurde von eXer bearbeitet: 07.08.2022, 02:08


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Anubis
Beitrag 08.08.2022, 09:19
Beitrag #27



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ZITAT(eXer @ 07.08.2022, 03:05) *
Beschämend und peinlich

Die Drecksäcke montieren zum Wendehals und das war schon Jahre so.
Da kannst nur noch Strahl Kotzen. Die waren Ratten, outen sich.

mutieren zum Wendehals.....

Der Beitrag wurde von Anubis bearbeitet: 08.08.2022, 09:19


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Die Menschen sind grob in drei Kategorien zu unterteilen: Die Wenigen, die dafür sorgen, daß etwas geschieht..., die Vielen, die zuschauen, wie etwas geschieht..., und die überwältigende Mehrheit, die keine Ahnung hat, was überhaupt geschieht.

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Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun...... (Orson Welles)
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Schulte
Beitrag 08.08.2022, 14:16
Beitrag #28



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Dem BSI ist ein weitere Fehler unterlaufen, der kein gutes Licht auf den Vorstand wirft.

Im Investigativbericht heißt es noch:
ZITAT
Das BSI informiert Kaspersky am 14. März und gibt dem Unternehmen drei Stunden Zeit, zu reagieren. Von Kaspersky kommt keine Antwort.


Wie die Benachrichtigung abgelaufen ist, berichtet Jochen Michels, Head of Public Affairs (Kaspersky) in einem Forenbeitrag bei c't.
ZITAT
Kaspersky hat erst am 15.3. von der Warnung durch die Presse erfahren, da Dr. Welsch vom BSI die Warnung an Kaspersky zur Holding nach London geschickt hat (in Deutsch und ohne BSI-Logo in der E-Mail) sowie in CC an eine E-Mail-Adresse, die jeder BSI Mitarbeiter sofort als nicht zu Kaspersky gehörend identifizieren muss. Als Ansprechpartner bekannt und benannt war aber ich inklusive meiner Kontaktdaten.

vollständiger Beitrag im c't Forum
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ABE
Beitrag 08.08.2022, 15:54
Beitrag #29



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ZITAT(Schulte @ 08.08.2022, 15:16) *
Dem BSI ist ein weitere Fehler unterlaufen, der kein gutes Licht auf den Vorstand wirft.

Im Investigativbericht heißt es noch:


Wie die Benachrichtigung abgelaufen ist, berichtet Jochen Michels, Head of Public Affairs (Kaspersky) in einem Forenbeitrag bei c't.

vollständiger Beitrag im c't Forum


Deutsche Behörden in Bestform?


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Ich helfe wenn was klemmt :)
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Udo44
Beitrag 08.08.2022, 16:13
Beitrag #30



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Dann sollte man doch meinen das die Herrschaften zur Rechenschaft gezogen werden, sie können mit ihren Aussagen eine Firma platt machen.


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reuro
Beitrag 08.08.2022, 17:26
Beitrag #31



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Muss Kaspersky jetzt nicht mehr auf Putin hören?
Kann Russland jetzt im Hintergrund nicht mehr agieren?
Sind sie jetzt wieder die guten und die Ukraine die schlechten?

Für die Putinisten kann es nur eine Antwort geben.
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Schulte
Beitrag 08.08.2022, 17:47
Beitrag #32



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Darum geht es doch garnicht. Die fatale Situation in der Ukraine und wer sie wodurch verschuldet hat ist sonnenklar.

Es geht um die Warnung des BSI. Ob sie berechtigt ist, kann und muss jeder für sich entscheiden.

Nicht in Ordnung ist aber wie sie vom BSI begründet und veröffentlicht wurde.

Erst wird behauptet, sie sei unpolitisch. Das Gegenteil stellt sich gerade heraus.
Dem Gericht wurden interne Unterlagen dazu vorenthalten.
Die Beratungen im BSI waren nicht offen, sondern das Ergebnis offenbar vorgegeben.
Der Betroffene (Kaspersky) wurde nicht gehört. Die erfolgte "Benachrichtigung" zeugt von Inkompetenz.

Nach rechtsstaatlichen Maßstäben ist hier etwas gründlich daneben gegangen.

Das geht nicht gegen das BSI selbst, dort scheint es durchaus Personen mit Sachverstand zu geben. Verbockt hat die Sache der Vorstand.
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Udo44
Beitrag 09.08.2022, 13:30
Beitrag #33



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Schulte, es ist ja nicht nur das der Vorstand von BSI es total verbockt hat, er hat damit Kaspersky einen unheimlichen finanziellen Schaden zugefügt.
Das kann man doch nicht nur im Raum stehen lassen, da müsste der Vorstand sich zu äussern und auch Konsequenzen daraus ziehen und den Hut nehmen.
Das ist lediglich meine Meinung...............


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Schulte
Beitrag 10.08.2022, 22:14
Beitrag #34



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Hallo @Udo44,

den finanziellen Schaden hat Kaspersky bereits mit seiner Klage am Bundeverfassungsgericht angesprochen. Diese wurde aber bekanntermaßen nicht zur Entscheidung angenommen, da das Hauptsacheverfahren noch läuft.

Für das BSI und seinen Vorstand wird die Sache wohl keine Folgen haben.
Möglicherweise wird seine Aufgabe um politische Warnungen ergänzt, dann wäre alles in Ordnung gewesen. Und hätte auch erklärt, warum man die deutsche GData in Schutz genommen hat, obwohl Frau Kaspersky dort mit 17% beteiligt ist.

Mein Wunsch wäre, dass das BSI unabhängig wird und nicht mehr einem Ministerium unterstellt ist. Noch dazu sollte der Vorstand über einschlägige Erfahrung verfügen und nicht aus Personen mit irgendwelchen Verdiensten zusammengestellt werden. Herr Schönbohm war z. B. schon bei seiner Ernennung umstritten: Neuer BSI-Präsident vorgeschlagen: Kompetenz kein Einstellungskriterium

Und nochmal für alle:
Ich halte eine politisch motivierte Warnung vor Eventualitäten in diesem Fall für zulässig. Aber keine aus technischen Gründen, wie sie das BSI laut Auftrag aussprechen darf.
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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 13.08.2022, 11:08
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