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> Löhne schneller als Lebensmittelpreise?
Denny
Beitrag 27.12.2007, 18:13
Beitrag #1



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Nichts gegen unseren Bauernverband aber mir scheint ein bissel Realität ist da auch nicht vorhanden rolleyes.gif

Tagesschau.de berichtet: Löhne steigen schneller als Lebensmittelpreise.

Quelle: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/lebens...elpreise12.html


Als Beispiel nenne sie zum Beispiel:

ZITAT
250-Gramm-Stück Butter sei derzeit für den Lohn von vier Minuten Arbeitszeit zu haben


Na gut halten wir das so fest: Ein relativ günstiges Stück Butter kostet 250g 0,95€ D.h. das man laut dieser Rechnung einen Stundenverdienst von 14,25€ netto haben müsste um in 4 Minuten sein Stück Butter zu bekommen.

Nun frage ich mal für wem trifft das hier zu? Also ich bin meilenweit davon entfernt lmfao.gif

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elsata
Beitrag 27.12.2007, 18:21
Beitrag #2



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Ähhhm

das ist ein bißchen weniger als ich verdiene whistling.gif
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Gast_Pvt. Paula_*
Beitrag 27.12.2007, 20:37
Beitrag #3






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Trios
Beitrag 27.12.2007, 20:48
Beitrag #4



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nun, was wohl die Lebensmittelpreise anlangt, sind (waren) wir europaweit unschlagbar, aber wie gesagt, das soll jetzt geändert werden. Nur schön, dass das alles wie die Faust aufs Auge paßt. Eine Preiserhöhung jagt die andere. Was sollen da denn noch die Vorteile einer freien kapitalistischen Marktwirtschaft sein? Bringt sie denn dem Otto-Normalverbraucher noch was? Den Ball bei den Löhnen schön flach halten (vor übertriebenen Lohnforderungen wird ja immer wieder gewarnt von den fachkundigen Arbeitgebervertretungen ...) und gleichzeitig ohne Murren die bereits angekündigten Energiepreiserhöhungen hinnehmen. Na ok, wenn der Binnenmarkt, der ja hauptsächlich von Otto Normalverbraucher am Leben gehalten wird, wegzubrechen droht, ohjee ... !
Aber meckern wir mal bitte nicht rum. Der Preis für Rechentechnik und Konsumelektronik allgemein ist ja z. B. besorgniserregend gefallen (nie war ein DDR 2-Riegel billiger :-), aber das Stück Butter und der Liter Milch wurden eben teuerer. Hm, nuja, einen schönen neuen Flat-TV braucht man halt nicht jeden Tag neu, aber die Kinder manch ALG 2-Empfänger würden doch schon gern jeden Tag frische Milch haben wollen und Obst, Gemüse und vielleicht auch einmal ein Stück Fleisch essen. Wird schwer, denk ich mal. Nun mag ja Mancher sagen, da sollten halt die verantwortungsbewußten Hartz IV-Eltern mal eine Packung Tabak bzw, ein Buddel Bier weniger kaufen und aufs HiFi Equipment zu Gunsten des Krippengeldes ihrer Kinder verzichten. Na sicher, zum Teil berechtigt diese Aussage, aber eben nur zum Teil ... !

Der Beitrag wurde von Trios bearbeitet: 27.12.2007, 21:01


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Gast_Pvt. Paula_*
Beitrag 28.12.2007, 02:05
Beitrag #5






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Welchen kausalen Zusammenhang gibt es zwischen der Bemessung sozialer Transferleistungen und Lebensmittelpreisen?

Genau. Gar keinen. Aber ein netter Anlass, mal wieder des Deutschen liebstes Kleidungsstueck ueberzustreifen, laesst sich wohl aus allem konstruieren ...

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Denny
Beitrag 28.12.2007, 02:25
Beitrag #6


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ZITAT(Pvt. Paula @ 28.12.2007, 02:04) *
Welchen kausalen Zusammenhang gibt es zwischen der Bemessung sozialer Transferleistungen und Lebensmittelpreisen?


Ähm abgesehen davon das der Artikel nur auf Arbeitnehmer bezogen war richten sich diese Sozialleistungen bzw. der Regelsatz (zumindest laut Papier) auch nach den Nahrungsmitteln. Zumindest solches wurde doch erst bei der letzten Überprüfung des Regelsatzes dahingehend argumentiert das Milchprodukte nicht für einen Sozialempfänger ausschlaggebend sind und somit eine Erhöhung nicht gerechtfertigt ist aber das nur am Rande.

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Gast_Pvt. Paula_*
Beitrag 28.12.2007, 02:30
Beitrag #7






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Es ging mir auch eher um die doch sehr an den Haaren herbeigezogene Argumentation (?) meines Vorredners und den Umstand, dass ein Anbieter einer Ware X (und nichts anderes ist auch ein Lebensmittel) deren Preis nicht an der Hoehe irgendwelcher Sozialleistungen bemessen muss.

Falls der Text irgendeinen anderen Sinn hatte, darfst Du (oder wer auch immer) ihn mir gerne erklaeren.
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klaus_ue
Beitrag 28.12.2007, 10:34
Beitrag #8



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ZITAT(Pvt. Paula @ 28.12.2007, 02:04) *
Welchen kausalen Zusammenhang gibt es zwischen der Bemessung sozialer Transferleistungen und Lebensmittelpreisen?

Die jährliche Anpassung des ALG II richtet sich nach der Höhe der Rentenanpassung und nicht nach der Preissteigerung. Daher sollte die ALG II-Leistung entsprechend der Preissteigerung angepasst werden.

Es ist aber für einen ALG II-Empfänger nicht notwendig jeden Tag mehrere Buddel Bier in sich hineinzukippen. Auf Zigaretten kann man auch verzichten. Gesunde Ernährung und Körperhygiene gehen ja wohl vor. Einige Leute (wenn ich die erbärmlich stinkenden Penner bei uns im ÖPNV sehe und rieche) sollten ihre Lebensgewohnheiten mal den Einkommensverhältnissen (In Bezug auf Alkohol und Tabak sowie Körperhygiene) anpassen.


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Trios
Beitrag 28.12.2007, 12:13
Beitrag #9



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ZITAT(Pvt. Paula @ 28.12.2007, 02:04) *
Welchen kausalen Zusammenhang gibt es zwischen der Bemessung sozialer Transferleistungen und Lebensmittelpreisen?

Genau. Gar keinen. Aber ein netter Anlass, mal wieder des Deutschen liebstes Kleidungsstueck ueberzustreifen, laesst sich wohl aus allem konstruieren ...



nun, Fach-u.Sachkenntnis ist nun mal nicht Jedermanns Sache wie man sieht, aber eigentlich ging es um den Schverhalt, ob so eine freie kapitalistische Marktwirtschaft noch Vorteile für den Otto Normalverbraucher bringt ;-) !
Beginnen sich doch mittlerweile immer mehr Menschen zu fragen, ob sie nicht gar was falsch gemacht haben und ob vielleicht irgend etwas nicht stimmen mag im System.
Nun gut, vieles kann ich nachvollziehen, vieles aber auch nicht. Eines hat mich aber das bisherige Leben gelehrt. Misshandele niemals Untergebene und diskriminiere niemals scheinbar sozial schwache Menschen. Sie könnten morgen schon dein Chef sein. Um da im Ernstfall mitreden zu können, hatte ich mich schon als junger Mensch um Fremdsprachen bemüht. Russisch und Englisch beherrsche ich neben Deutsch perfekt, nur mit dem Chinesischen haperts halt noch etwas ... !

Der Beitrag wurde von Trios bearbeitet: 28.12.2007, 12:24


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Gast_peks_*
Beitrag 28.12.2007, 12:46
Beitrag #10






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ZITAT(klaus_ue @ 28.12.2007, 10:33) *
Es ist aber für einen ALG II-Empfänger nicht notwendig jeden Tag mehrere Buddel Bier in sich hineinzukippen. Auf Zigaretten kann man auch verzichten. Gesunde Ernährung und Körperhygiene gehen ja wohl vor.
Scheiss Pauschalisierung..typische Vorurteile vom faulen arbeitscheuen Hartz4-Empfänger...sorry, auf solche Sätze reagiere ich allergisch..

Der Beitrag wurde von peks bearbeitet: 28.12.2007, 12:46
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Trios
Beitrag 28.12.2007, 13:16
Beitrag #11



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ZITAT(peks @ 28.12.2007, 12:45) *
Scheiss Pauschalisierung..typische Vorurteile vom faulen arbeitscheuen Hartz4-Empfänger...sorry, auf solche Sätze reagiere ich allergisch..


nun reg dich bitte nicht auf. Wie ich oben schon geschrieben hatte, kanns morgen schon ganz anders gekommen sein, denn nichts schient dynamischer, als eine konzeptlose, nur auf Ausbeutung basierende Gesellschaftsordnung zu sein. Da vermeintliche Repräsentanten selbiger kaum anders argumentieren können und wollen, sind sie ganz einfach keine Aufregung wert!


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klaus_ue
Beitrag 28.12.2007, 17:45
Beitrag #12



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ZITAT(peks @ 28.12.2007, 12:45) *
Scheiss Pauschalisierung..typische Vorurteile vom faulen arbeitscheuen Hartz4-Empfänger...sorry, auf solche Sätze reagiere ich allergisch..

Nein das ist keine Pauschalierung. Ich lebe momentan selbst von Hartz IV und von einer Arbeitsgelegenheit (AGH). Es gibt sicher sehr viele Menschen die arbeiten wollen (und im Notfall in die Prostitution gehen), aber auch solche die nicht wollen (entsprechende Kommenare höre ich leider auch von ALG II-Bezieher)

Ein großes Problem ist sicher, dass man mit Hartz IV Leute die lange gearbeitet haben mit Obdachlosen bzw. ehemaligen Obdachlosen in einen Topf wirft. Diese Personen leben bekanntlich auch von Hartz IV. Diese Personen wohnen leider bei mir in der Nachbarschaft. Mein Kommentar bezog sich auf diesen Personenkreis.


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klaus_ue



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Denny
Beitrag 28.12.2007, 17:58
Beitrag #13


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ZITAT(klaus_ue @ 28.12.2007, 17:44) *
Es gibt sicher sehr viele Menschen die arbeiten wollen (und im Notfall in die Prostitution gehen)


Ähm was soll den das bedeuten? rolleyes.gif whistling.gif Verkaufst du auch deinen Körper wenn du nichts findet auf langer Sicht? Man hat ja Arbeit *g*

Der Beitrag wurde von Denny bearbeitet: 28.12.2007, 17:59
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Gast_Pvt. Paula_*
Beitrag 28.12.2007, 19:05
Beitrag #14






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ZITAT(peks @ 28.12.2007, 12:45) *
Scheiss Pauschalisierung..typische Vorurteile vom faulen arbeitscheuen Hartz4-Empfänger...sorry, auf solche Sätze reagiere ich allergisch..


Da, wo sie nicht zutreffen, auch zu Recht. Ich behaupte aber, dass es einen steigenden Anteil von Empfaengern von Sozialleistungen gibt, die entweder a) genau das sind oder sich b) fuer besonders clever halten, Sozialleistungen zur Grundsicherung abschoepfen und ihren darueber hinausgehenden Konsum aus Einkuenften aus der Schwarzarbeit bestreiten. Ich kannte jemanden der Kategorie b), der seine von Hartz IV bezahlte Wohnung von einer Putzfrau hat reinigen lassen ... und das voellig normal fand.

ZITAT(Trios @ 28.12.2007, 12:12) *
nun, Fach-u.Sachkenntnis ist nun mal nicht Jedermanns Sache wie man sieht, aber eigentlich ging es um den Schverhalt, ob so eine freie kapitalistische Marktwirtschaft noch Vorteile für den Otto Normalverbraucher bringt ;-) !


Kannst Du eigentlich irgendetwas anderes als allen, die Dir widersprechen, mehr schlecht als recht durch die Blume zu sagen, dass sie doof sind? Wenn ja, hast Du dieses Talent bisher jedenfalls sehr wirkungsvoll unterdrueckt.

Und nein, in diesem Thread ging es irgendwann einmal um die Relation von Lebensmittelpreisen und Einkommen anhand eines Beispiels. Dem habe ich die Durchschnittseinkommen des Jahres 2006 entgegengehalten. Deine Antwort - war weitgehend schnittmengenfreies Gebrabbel ueber Speicherpreise, Flachbildfernseher und die allfaellige Systemschelte.

ZITAT(Trios @ 28.12.2007, 12:12) *
Beginnen sich doch mittlerweile immer mehr Menschen zu fragen, ob sie nicht gar was falsch gemacht haben und ob vielleicht irgend etwas nicht stimmen mag im System.


Vielleicht sollten sich diese immer mehr Menschen (wieviele?) ja fragen, wie´s besser ginge und welchen Beitrag sie leisten koennen (muessen?), damit es besser wird. Auch hier einmal mehr die Frage nach Deinem Gegenentwurf. Hast Du einen? Oder macht mosern und maekeln einfach mehr Spass?

Ich wette, Du hast einen ganzen Schrank voll solcher T-Shirts.
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Solution-Design
Beitrag 28.12.2007, 19:30
Beitrag #15



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ZITAT(Denny @ 27.12.2007, 18:12) *
Tagesschau.de berichtet: Löhne steigen schneller als Lebensmittelpreise.
Quelle: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/lebens...elpreise12.html
Als Beispiel nenne sie zum Beispiel:
Na gut halten wir das so fest: Ein relativ günstiges Stück Butter kostet 250g 0,95€ D.h. das man laut dieser Rechnung einen Stundenverdienst von 14,25€ netto haben müsste um in 4 Minuten sein Stück Butter zu bekommen.


ZITAT(Pvt. Paula @ 27.12.2007, 20:36) *


Eintreffendes Beispiel. Vor allem der Vergleich 1991/2006. Ich für meinen Teil kann behaupten, dass ich den Brutto-Lohn von 1991 umgerechnet in Euro erst im Jahre 2007 getoppt habe. Also 16 Jahre später. Wie sich in diesen Jahren die Lebenshaltungskosten entwickelt haben, weiß jeder selbst am besten. Das blöde Autobeispiel kommt mit gerade recht, Mein nicht ganz günstiger Sportjapaner (welcher immer noch existiert) lag damals bei ca. 37KiloDM. Heute mit ABS und ESP bei 40KiloEuro. Beim unserem Futter ist dies ähnlich. Ein belegtes Brötchen lag bei ca. 1 DM, heute bei 1,2 Euro. Nun könnte man ja glatt behaupten, Anfang der 90er haben alle viel zu viel verdient, dem würde ich ja auch gerne zustimmen, nur sagt mir mein Gefühl leider etwas vollkommen anderes.

Nachtrag:

Der Vergleich 1991 mit 2006 verzerrt allerdings das Bild. Im Artikel ging das Datum wesentlich weiter zurück:

Zitat: "Musste ein Arbeitnehmer für den Kauf von einem Kilo Schweinekotelett 1970 noch 96 Minuten arbeiten, hat er dies heute in etwa 23 Minuten verdient", teilte der Verband mit.

Und sein wir mal ehrlich: Was soll der Vergleich mit 1970? Warum nicht gleich 1954?


Der Beitrag wurde von Solution-Design bearbeitet: 28.12.2007, 19:35


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Uwe Kraatz
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Domino
Beitrag 28.12.2007, 19:40
Beitrag #16



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Neiddebatte mal anders herum. notworthy.gif

Es möge sich ein jeder in die soziale Hängematte legen, soll sehr bequem sein. Vor allem wenn man ordentlich verdient sieht das von oben sehr bequem aus. Es steht doch jedem frei sich für Hartz zu bewerben, von den sagenhaften ~700€ kann man perfekt leben, Alkohol ohne Ende, fernsehen bis zum geht nicht mehr, Urlaub in Florida, eigene Putzfrau - man lebt wie die Made im Speck !

Ich wünsche allen gutverdienenden Neidern eine ordentliche Krankheit und ein lebenslangen Ende in hartz4.

Und da muss sich niemand angepisst fühlen - das reicht doch zum Leben in Saus und Braus.


Domino


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Solution-Design
Beitrag 28.12.2007, 19:54
Beitrag #17



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Wenn ich die permanente Selbstbeweihräucherung diverser Politiker und auch der Manager der Großindustrie sehe… Wenn ich sehe, wie krampfhaft versucht wird weiterhin Mitarbeiter einzusparen, koste es was es wolle… Wenn ich sehe, wie schnell heutzutage auch gutgestellte Angestellte aufgrund Krankheit oder Betriebsschließungen -oder wie auch immer- in Hartz IV gelangen können… Wenn ich sehe, dass unsere Auszubildenden zwar einen Ausbildungsplatz bekleiden, aber die Chance eine Stelle im erlernten Beruf zu bekommen Richtung Null tendiert… Ich suche ihn immer noch, den beruhigenden Aufschwung… Falsches Thema und nicht Blutdruck fördernd.


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Trios
Beitrag 28.12.2007, 21:19
Beitrag #18



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ZITAT(Pvt. Paula @ 28.12.2007, 19:04) *
Da, wo sie nicht zutreffen, auch zu Recht. Ich behaupte aber, dass es einen steigenden Anteil von Empfaengern von Sozialleistungen gibt, die entweder a) genau das sind oder sich b) fuer besonders clever halten, Sozialleistungen zur Grundsicherung abschoepfen und ihren darueber hinausgehenden Konsum aus Einkuenften aus der Schwarzarbeit bestreiten. Ich kannte jemanden der Kategorie b), der seine von Hartz IV bezahlte Wohnung von einer Putzfrau hat reinigen lassen ... und das voellig normal fand.



Kannst Du eigentlich irgendetwas anderes als allen, die Dir widersprechen, mehr schlecht als recht durch die Blume zu sagen, dass sie doof sind? Wenn ja, hast Du dieses Talent bisher jedenfalls sehr wirkungsvoll unterdrueckt.

Und nein, in diesem Thread ging es irgendwann einmal um die Relation von Lebensmittelpreisen und Einkommen anhand eines Beispiels. Dem habe ich die Durchschnittseinkommen des Jahres 2006 entgegengehalten. Deine Antwort - war weitgehend schnittmengenfreies Gebrabbel ueber Speicherpreise, Flachbildfernseher und die allfaellige Systemschelte.




Vielleicht sollten sich diese immer mehr Menschen (wieviele?) ja fragen, wie´s besser ginge und welchen Beitrag sie leisten koennen (muessen?), damit es besser wird. Auch hier einmal mehr die Frage nach Deinem Gegenentwurf. Hast Du einen? Oder macht mosern und maekeln einfach mehr Spass?

Ich wette, Du hast einen ganzen Schrank voll solcher T-Shirts.


ja sicher hätte ich Lösungsansätze parat, aber verrate mir bitte, warum ich die hier kundtun sollte, so ganz ohne individuellen Nutzen!
Schau mal, als kampferprobter Pensionär mußt du mir keine Spielregeln gesellschaftspolitischer Couleur erläutern müssen und wenn du hier Lösungen bekommen willst, zahlst du auch dafür ;-)!
Halte nun bitte meine Ansicht nicht für übertrieben, Hartz u. Co. machten es doch auch so, oder irre ich da?
Die gesellschaftspolitischen und sozialen Probleme sind den werten Herrschaften aus Politik und Wirtschaft lang über den Kopf gewachsen. Soziale Marktwirtschaft war gestern (und die war gar nicht mal so übel ... ), nun tendieren wir allerdings ungebremst zum Feudalismus und das wird nimmer ewig gut gehen können, meinst du nicht auch?
Antagonismen schreien nach Lösungen, gefahrlaufend, nicht Jedermanns Geschmack treffen zu können. Alle Welt will Reformen, packen wirs an :-) !

Der Beitrag wurde von Trios bearbeitet: 28.12.2007, 21:44


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Gast_Pvt. Paula_*
Beitrag 28.12.2007, 23:17
Beitrag #19






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ZITAT(Domino @ 28.12.2007, 19:39) *
Es möge sich ein jeder in die soziale Hängematte legen, soll sehr bequem sein.


Hartz IV dient der Grund- oder, auch wenn das dem Waehler zuliebe so niemand formulieren mag, der Ueberlebenssicherung. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Soziale Haengematten gibt es nicht und darf es auch nicht geben - weil sie im Gegenteil und ausdruecklich asoziale Moebelstuecke waeren.

ZITAT(Domino @ 28.12.2007, 19:39) *
Vor allem wenn man ordentlich verdient sieht das von oben sehr bequem aus.


Wer ordentlich verdient, tut 1. etwas fuer sich und 2. ueber Abgaben und Steuern auch nicht zu knapp etwas fuer das Gemeinwesen. Der "Feel good"-Faktor der meisten Arbeitnehmer waere erheblich hoeher, wuerden einhundert Prozent dessen, was mit einhundert Prozent Arbeit erwirtschaftet wird, am Monatsende in der Lohntuete stecken.

Nehme ich nun einen fiktiven Nettolohn von € 1.000 (weil es sich damit huebsch vorrechnen laesst), erzielt ein Empfaenger von Hartz IV immer noch 34.7 Prozent - bei null Prozent Arbeit. Hinzu kommt -in der Diskussion gerne ausgeblendet, aber nicht ganz unerheblich- die Uebernahme der Warmmiete durch das Gemeinwesen. Mir ist schnuppe, wie das klingt: ja, das sieht fuer mich emotionslos betrachtet ausgesprochen komfortabel aus. Wenn Du eine andere Wahrnehmung hast, ist es Dir unbenommen, auch ueber Abgaben und Steuern hinaus noch freiwillig zu spenden.

Gibt Dir der Umstand, dass ausgerechnet ein Empfaenger von Sozialleistungen das etwas differenzierter sieht als Du, ueberhaupt nicht zu denken ... ?

ZITAT(Domino @ 28.12.2007, 19:39) *
(...)von den sagenhaften ~700€ kann man perfekt leben, Alkohol ohne Ende, fernsehen bis zum geht nicht mehr, Urlaub in Florida, eigene Putzfrau - man lebt wie die Made im Speck !


Nein, man kann nicht perfekt davon leben - das ist auch nicht der Sinn sozialer Transfersysteme. Aber man kann davon leben und, ausreichend a(nti)soziale Energie vorausgesetzt, kann man diesen Zustand per Schwarzarbeit (also ohne Abgaben und Steuern zu entrichten und so etwas von dem zurueckzugeben, was man selbst empfaengt) um das Attribut "perfekt" ergaenzen.

EDIT: Grammatik.

Der Beitrag wurde von Pvt. Paula bearbeitet: 28.12.2007, 23:20
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Max
Beitrag 30.12.2007, 02:48
Beitrag #20



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ZITAT(Pvt. Paula @ 28.12.2007, 23:16) *
Hartz IV dient der Grund- oder, auch wenn das dem Waehler zuliebe so niemand formulieren mag, der Ueberlebenssicherung.


Vollkommen richtig formuliert. Die Frage ist nur, wie lange kann Vater Staat das noch bezahlen?


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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 04.04.2026, 19:30
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