Rokop Security

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> Sicherheit bei Linux-Systemen
StormRider
Beitrag 05.06.2005, 13:42
Beitrag #1



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Virenscanner? Was'n das?



Nachdem ich neulich festgestellt habe, daß meine WLAN-Karte mittlerweile von Linux unterstützt wird, hab ich es sofort neben Win auf die Platte geworfen und ackere mich so langsam in das System ein - ist halt alles ungewohntes Neuland für mich und die einfachsten Dinge müssen erst mühsam recherchiert werden, aber das anfangs unter Win auch nicht anders.

Nun hätte ich aber doch eine Frage, da hier ja ein (angenehmes) Sicherheitsforum ist:

ist es empfehlenswert, unter Linux jetzt schon einen Virenscanner zu verwenden? Viel gibt es da zwar nicht, aber 2-3 sollten es schon sein (Clam-AV, Norman, ...). Einiges an Malware dürfte der Router (Access-Point, Siemens SE105) vom Rechner fern halten, was über Mails reinkommt, sollte ich selber abschätzen können, bei installierter Software weiß man aber nie, ob da Trittbrettfahrer dabei sind.

Was meint ihr zu diesem Thema?

Ich habe mal ein wenig nach diesen Dingen gesucht, aber brauchbares hab ich nicht gefunden, zumal meine Englischkenntnisse extrem dürftig sind.
Mein System hier ist ein Kanotix, also ein Debian Sarge.

Danke schonmal für evtl. Antworten.

mfg
StormRider
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Gast_Cobra_*
Beitrag 05.06.2005, 14:09
Beitrag #2






Gäste






Es kommt darauf an, wofür Du einen Virenscanner benutzen willst. Für Linux ist ein solcher völlig nutzlos. Ein Virenscanner für Deine Windowspartitionen unter Linux kann dagegen sehr nützlich sein.

Bitdefender und F-Prot sind beide unentgeltlich zu erhalten und lassen sich mit einem kleinen Cronjob bequem automatisch aktualisieren.

Cobra
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Gast_SHAKAL_*
Beitrag 05.06.2005, 14:12
Beitrag #3






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Hi, da meine Produktivsysteme auf Debian laufen kann ich Dir folgendes nahelegen:

Virenschutz unter Debian

Weiterhin würde ich Dir nahelegen folgende beiden Artikel zu lesen:

Linuxviren von Snakebyte & Martin J.Muench

sowie

Linuxwürmer von Snakebyte & Martin J.Muench

Grundsätzlich setze ich den Einsatz von Virenscannern auf Linuxsystemen noch nicht als notwendig bei Homeusern ein.
Aus meiner Arbeitswelt jedoch habe ich Virenscanner (F-Prot, Clam) installiert um in Windowsnetzwerkumgebungen entsprechende Shares zu prüfen die besonders gefährdet sind.
Ein Linux System ansich ist hinter einem Router (wenn entsprechend konfiguriert) schon mal sicherer.
Ansich jedoch grundlegende Sicherheitseinstellungen vornehmen und iptables zum laufen bringen.
Weiterhin:
Hinweis: IPtables grafisch anpassen, Grundfunktionen für Einsteiger und weitergehende Infos.

Ich hoffe es hat bisl geholfen.
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Gast_piet_*
Beitrag 05.06.2005, 14:27
Beitrag #4






Gäste






Wenn scannen, dann auf Rootkitbefall, was jedoch Homeuser selten treffen dürfte da Sie ein ralativ unattraktives Ziel sind.

http://www.rootkit.nl/

http://www.chkrootkit.org/

Sonst wurde alles gesagt.

piet
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StormRider
Beitrag 07.06.2005, 09:26
Beitrag #5


Threadersteller

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Virenscanner? Was'n das?



Erstmal Danke für Antworten und den Lesestoff.

Zwischenzeitlich habe ich ein wenig weitergesucht/-gelesen und festgestellt, daß es doch einige Virenscanner gibt, die man unter Linux einsetzt - vermutlich hauptsächlich, um Mailverkehr von nd zu WinDosen abzusichern. Als Einzelplatzrechnerbenutzer kann man sich scheinbar noch locker zurücklehnen. Da ich bestimmt den Link verschluddere, stell ich ihn mal hier rein; ggf. interessiert sich ja noch einer dafür und kennt ihn noch nicht:

Mini-FAQ: "antivirus software for Linux/Unix"

ist zwar schon etwas älter, aber scheinbar noch aktuell genug.

Für mich als Anfänger ist das Konfigurieren eines Scanners unter Linux etwas 'Tricky' - oder anders gesagt: im Augenblick noch zu umständlich und unverständlich, aber das dürfte sich mit der Zeit auch in den Griff bekommen lassen. Was einfach zu installieren war und jetzt hier versuchsweise läuft, ist Bitdefender; den ein oder anderen der o.a. Liste schaue ich mir bei Gelegenheit evtl. noch an.

mfg
StormRider
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